Du suchst, wie du Telegram mit deiner Aufgabenliste verbindest, und landest beim dritten Treffer wieder bei @BotFather. Neuen Bot anlegen, Namen vergeben, Token kopieren, Token irgendwo einfügen. Fast jede deutschsprachige Anleitung dazu erklärt, wie man einen Bot baut. Du wolltest aber nur deine Aufgaben aus Telegram heraus erfassen.
Bei Vyneron fällt dieser Schritt weg. Es gibt genau einen Bot, und den teilen sich alle: @VyneronAIBot. Du legst keinen eigenen an, du kopierst kein Token, und das frühere Einstellungsfeld für ein eigenes Bot-Token gibt es nicht mehr.
TL;DR: Kein BotFather, kein Token. Du verbindest dich unter Einstellungen → Integrationen → Telegram mit @VyneronAIBot – per Schaltfläche, QR-Code oder einem Code, der 10 Minuten gilt. Noch kein Konto? Dann geht es andersherum: erst dem Bot schreiben, dann registrieren. Danach schickst du Aufgaben als Text, Sprachnotiz oder Foto.
Warum ein gemeinsamer Bot und nicht deiner
Ein eigener Bot klingt nach Kontrolle. In der Praxis ist er vor allem ein zusätzlicher Schritt, bevor die erste Aufgabe überhaupt existiert – und genau da hören die meisten auf. Ich habe das selbst oft genug abgebrochen: Tutorial geöffnet, Token-Absatz gesehen, Tab geschlossen.
Der Bot muss nur eines wissen: zu welchem Konto deine Nachricht gehört. Das klärt die Verbindung einmalig. Danach ist es ein Chat wie jeder andere.
Deine Situation, dein Weg
| Wo du gerade stehst | Was du machst |
|---|---|
| Konto vorhanden, du bist am Handy | Einstellungen → Integrationen → Telegram, dann „In Telegram öffnen" |
| Konto vorhanden, du sitzt am Rechner | Denselben Bildschirm öffnen, QR-Code scannen |
| Der Link lässt sich nicht öffnen | Code kopieren und dem Bot von Hand schicken |
| Kein Konto, du bist gerade in Telegram | @VyneronAIBot anschreiben, danach registrieren |
Weg A: Du hast schon ein Konto
Öffne Einstellungen → Integrationen → Telegram. Dort liegen drei Varianten nebeneinander, du brauchst nur eine.
- „In Telegram öffnen" antippen. Telegram öffnet den Chat mit @VyneronAIBot, der Code reist im Link mit, ein Tipp auf Start genügt.
- QR-Code scannen. Am Rechner steht unter dem Code der Hinweis „Oder mit dem Handy scannen". Kamera drauf, fertig.
- Code von Hand schicken. Die Oberfläche sagt es so: „Oder suche @VyneronAIBot in Telegram, drücke ‚Start' und sende diesen Code:". Daneben liegt eine Kopier-Schaltfläche. Tipp ihn nicht ab, kopier ihn.
Über dem Code läuft eine Anzeige mit „Läuft ab in". Das sind 10 Minuten, und die Anzeige meint genau das. Ist die Zeit um, erzeugst du mit „Neuen erstellen" einen frischen Code.
Zwei Dinge, die in der Praxis für Unsicherheit sorgen:
- Zweimal auf Verbinden tippen schadet nichts. Du bekommst denselben Code zurück, der in Telegram offene Link funktioniert weiter. Die Restzeit verlängert sich dadurch allerdings nicht. Die Anzeige bleibt ehrlich.
- Den Link zweimal öffnen schadet auch nichts. Beim zweiten Tippen siehst du, dass die Verbindung bereits steht – keine Fehlermeldung, kein „Link schon verwendet".
Einlösen lässt sich ein Code trotzdem nur ein einziges Mal.
Weg B: Du bist in Telegram und hast noch kein Konto
Schreib @VyneronAIBot einfach an. Er antwortet mit einer Schaltfläche, über die du ein Konto anlegst. Sobald du dich im Browser registrierst oder anmeldest, hängt dein Telegram-Konto von selbst daran. Kein Code zum Kopieren. Die Schaltfläche ist 30 Minuten gültig; läuft sie ab, schreibst du dem Bot neu.
Schreibt dem Bot jemand, der mit nichts verbunden ist, entsteht keine Aufgabe und nichts landet in irgendeinem Konto. Die Person bekommt höchstens eine freundliche Einladung, sich zu registrieren, und das höchstens einmal pro Minute.
Was danach in Telegram geht
Schreib dem Bot wie einem Menschen. „Donnerstag um 9 den Zahnarzt anrufen, wichtig" wird zu einer Aufgabe mit Datum und Priorität. Du kannst auch nachfragen – „Was steht heute an?" –, ein Datum verschieben oder etwas löschen. Vor dem Löschen fragt der Bot nach.
Sprachnotiz. Mikrofontaste halten, reinsprechen, loslassen. Der Bot schreibt mit, und Datum und Uhrzeit werden in deiner Zeitzone aufgelöst, nicht in irgendeiner. Mehr dazu in Sprachnotizen in Aufgaben verwandeln.
Foto. Der Bot fragt zurück: als Bild speichern, mit Labels versehen oder als Text verarbeiten. „Als Text verarbeiten" liest die Schrift im Bild aus. Steht dort eine einzelne Sache, entsteht direkt eine Aufgabe; sind es mehrere, bekommst du eine Sammelbestätigung mit bis zu 20 Einträgen. Die AI-Label-Vorschläge sind ein Extra-Tipp, kein Automatismus, und erscheinen nur im bezahlten Plan, in der Testphase oder mit eigenem API-Schlüssel.
Zuständigkeiten. Taucht in deiner Nachricht ein Name aus der Liste der zuständigen Personen deines Unternehmens auf, geht die Aufgabe an diese Person.
Der Bot spricht sechs Sprachen: vor dem Verbinden in der Sprache deiner Telegram-App, danach in der deines Vyneron-Kontos. Und alles landet im selben Arbeitsbereich – was du in Telegram anlegst, steht im Browser, und umgekehrt. Einen Sync-Knopf gibt es nicht. Wie das im Alltag aussieht, steht in Telegram-Nachrichten zu Aufgaben machen.
Wo die Grenze liegt
Das Verbinden kostet nichts. Das Schreiben schon. Jede Textnachricht an den Bot läuft durch die AI, bevor daraus eine Aufgabe wird, und zählt auf dein Tageskontingent.
Die Testphase läuft 7 Tage mit 50 AI-Nachrichten pro Tag, ohne Kreditkarte. Danach bleiben Aufgaben, Notizen, Routinen, der smarte Kalender und die Suche kostenlos und unbegrenzt im Browser. Die AI nicht. Ohne eigenen API-Schlüssel wird aus einer Telegram-Nachricht nach der Testphase keine Aufgabe mehr – du legst sie dann über das Formular in der Web-App an. Solo bringt 150 AI-Nachrichten pro Tag und kostet $6 im Monat oder $59 im Jahr. Mit eigenem API-Schlüssel (Gemini, OpenAI, Anthropic, OpenRouter, Together) gibt es in jedem Plan kein Limit. Sprachnotizen zählen nicht mit, brauchen aber trotzdem AI-Zugang.
Noch eine ehrliche Einschränkung: Die Suche arbeitet mit Stichwörtern, nicht mit Bedeutung. Sie findet, was in Titel, Beschreibung, Labels oder im Dateinamen eines Anhangs steht.
Telegram ist freiwillig
In Anleitungen steht das selten, deshalb hier deutlich: Du musst Telegram nicht benutzen. Aufgaben, Notizen, Routinen, smarter Kalender und Suche laufen vollständig im Browser. Der Bot ist ein zusätzlicher Eingang, kein Pflichtteil.
Dieselbe Verbindungslogik gibt es in WhatsApp – dort allerdings nur für Text; Sprachnotizen und Fotos gehen über die Web-App oder Telegram. In Slack schickst du eine Aufgabe mit /vyneron und einem Satz dahinter.
Häufige Fragen
Muss ich wirklich keinen eigenen Bot bei BotFather anlegen?
Nein. @VyneronAIBot ist der eine Bot für alle und erkennt über die einmalige Verbindung, zu welchem Konto deine Nachricht gehört. Ein Feld für ein eigenes Bot-Token gibt es in den Einstellungen nicht mehr.
Mein Code ist abgelaufen. Muss ich von vorne anfangen?
Nur den Code erneuern, dafür steht auf demselben Bildschirm „Neuen erstellen". Solange der alte noch läuft, bekommst du übrigens denselben zurück – ein bereits in Telegram geöffneter Link bleibt gültig.
Kann jemand anderes mein Telegram-Konto mit seinem Vyneron-Konto verbinden?
Nein. Ein Telegram-Konto hängt immer nur an einem Vyneron-Konto; ein Verbindungsversuch von außen wird abgelehnt, eine stille Übernahme gibt es nicht. Trennen kannst du die Verbindung jederzeit in den Einstellungen, und noch offene Codes werden im selben Moment ungültig.
Und meine Daten?
Was wir speichern, wo das liegt und welche Rechte du hast, steht ausführlich in unserem Beitrag zu DSGVO und Datenschutz.
Wenn du bisher an „erstelle zuerst einen Bot" hängen geblieben bist: Diesen Schritt gibt es hier nicht. Einstellungen öffnen, antippen, schreiben.